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Hyperhidrose: endlich ein Sommer ohne Schweißflecken

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Sobald die Temperaturen steigen, wird für viele Menschen ein Thema unangenehm spürbar: übermäßiges Schwitzen. Während ein gewisses Maß an Schweiß völlig normal und sogar wichtig ist, leiden manche unter einer deutlich verstärkten Schweißproduktion – unabhängig von Anstrengung oder Hitze. Fachlich spricht man dann von einer Hyperhidrose.

Kurz gesagt: Eine gezielte Behandlung mit Botulinumtoxin kann die überaktiven Schweißdrüsen vorübergehend ruhigstellen und so das übermäßige Schwitzen an Achseln, Händen oder Füßen deutlich reduzieren. In der Praxis Medsense Meerbusch berät Sie Dr. med. Hutan Asgarouladi, ob diese Behandlung für Sie infrage kommt.

Was ist Hyperhidrose?

Hyperhidrose bezeichnet ein über das normale Maß hinausgehendes Schwitzen. Betroffene schwitzen oft auch dann stark, wenn andere Menschen keinerlei Bedarf an Abkühlung hätten – etwa im ruhigen Büroalltag, bei einem Geschäftstermin oder in einer entspannten Gesprächssituation. Man unterscheidet grob zwei Formen:

  • Primäre Hyperhidrose: Sie tritt ohne erkennbare Grunderkrankung auf, betrifft typischerweise bestimmte Körperregionen (häufig Achseln, Handflächen, Fußsohlen) und beginnt nicht selten schon in jungen Jahren.
  • Sekundäre Hyperhidrose: Sie ist Folge einer anderen Ursache, etwa bestimmter Erkrankungen oder Medikamente. Hier steht zunächst die ärztliche Abklärung der Ursache im Vordergrund.

Der Leidensdruck ist häufig hoch: dunkle Schweißflecken auf der Kleidung, feuchte Hände beim Begrüßen, die ständige Sorge, unangenehm aufzufallen. Im Sommer verschärft sich das Problem oft noch. Genau deshalb ist die warme Jahreszeit für viele Betroffene der Moment, in dem sie sich zum ersten Mal informieren.

Wie die Behandlung mit Botulinumtoxin funktioniert

Botulinumtoxin ist vielen vor allem aus der Faltenbehandlung bekannt. Der Wirkstoff hat jedoch ein deutlich breiteres Anwendungsspektrum. Bei der Behandlung einer Hyperhidrose wird er in sehr feiner Dosierung direkt in das betroffene Hautareal eingebracht. Dort kann er die Signalübertragung an die Schweißdrüsen vorübergehend unterbrechen – die Drüsen produzieren in der Folge weniger Schweiß.

Das Prinzip ist gezielt und lokal: Behandelt wird genau dort, wo das Schwitzen stört, etwa in der Achselhöhle. Die übrige Schweißproduktion des Körpers, die für die Temperaturregulierung wichtig ist, bleibt davon unberührt.

Typische Behandlungsareale

  • Achseln: der häufigste Behandlungsbereich, weil Schweißflecken auf Kleidung hier besonders sichtbar sind.
  • Handflächen: relevant für alle, die beruflich viel Hände schütteln oder mit Papier, Werkzeug oder Geräten arbeiten.
  • Fußsohlen: seltener, aber für Betroffene ebenfalls belastend.

Ablauf, Wirkdauer und Verträglichkeit

Die Behandlung selbst nimmt in der Regel nur wenige Minuten in Anspruch und wird ambulant durchgeführt. Vorab klärt Dr. med. Hutan Asgarouladi in einem persönlichen Gespräch Ihre Krankengeschichte, das passende Areal und Ihre Erwartungen.

  • Wirkungseintritt: Die schweißreduzierende Wirkung setzt meist innerhalb weniger Tage ein.
  • Wirkdauer: In der Regel hält der Effekt mehrere Monate an. Danach baut der Körper den Wirkstoff auf natürliche Weise ab, und die Behandlung kann bei Bedarf wiederholt werden.
  • Alltag: Eine nennenswerte Ausfallzeit ist meist nicht zu erwarten.

Wie bei jeder medizinischen Behandlung sind Reaktionen wie eine vorübergehende Rötung oder ein leichtes Spannungsgefühl im behandelten Bereich möglich. Mögliche Risiken und Gegenanzeigen bespricht der Facharzt offen mit Ihnen – denn eine ehrliche Aufklärung ist die Grundlage jeder guten Entscheidung.

Häufige Fragen (FAQ)

Ist die Behandlung gegen Schwitzen schmerzhaft?

Die Einstiche erfolgen mit sehr feinen Nadeln und werden meist als gut tolerierbar empfunden. Auf Wunsch kann der behandelte Bereich vorher gekühlt werden.

Wie schnell sehe ich ein Ergebnis?

Viele Betroffene bemerken bereits nach einigen Tagen eine deutliche Reduktion des Schwitzens; die volle Wirkung zeigt sich in der Regel nach ein bis zwei Wochen.

Schwitze ich dann am ganzen Körper weniger?

Nein. Behandelt wird nur das gewünschte Areal. Die natürliche Temperaturregulierung des Körpers über andere Hautbereiche bleibt erhalten.

Wie oft muss die Behandlung wiederholt werden?

Da der Effekt zeitlich begrenzt ist, lassen viele Betroffene die Behandlung bei nachlassender Wirkung auffrischen – häufig vor Beginn der warmen Jahreszeit.

Beratung in Meerbusch und Düsseldorf

Übermäßiges Schwitzen ist kein kosmetisches Randthema, sondern für viele Menschen eine echte Einschränkung im Alltag und Beruf. Sie müssen sich damit nicht abfinden. In der Praxis Medsense in Meerbusch – gut erreichbar auch aus Düsseldorf – prüft Dr. med. Hutan Asgarouladi, ob eine Behandlung der Hyperhidrose in Ihrem Fall sinnvoll ist, und erklärt Ihnen alle Schritte verständlich.

Mehr über den Arzt erfahren Sie auf der Seite zu Dr. med. Hutan Asgarouladi. Wenn Sie den nächsten Sommer entspannter erleben möchten, vereinbaren Sie einfach einen Beratungstermin. Mehr zur Jahreszeit lesen Sie auch im Beitrag ästhetische Behandlungen im Sommer.

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